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Sonderwirtschaftszonen

 

Investitionsanreize in Sonderwirtschaftszonen

Eine Sonderwirtschaftszone (SWZ) ist ein besonders gekennzeichnetes Gebiet, das durch Behörden unterstützt wird und in dem eine gewerbliche Tätigkeit zu Vorzugsbedingungen betrieben werden kann (Körperschaftssteuerbefreiung). Das vorrangige Ziel der Bewilligung öffentlicher Beihilfen für eine SWZ ist es, die Entwicklungsunterschiede zwischen Regionen zu beseitigen, um wirtschaftliche und soziale Kohärenz dadurch zu stärken. Um innerhalb einer SWZ tätig zu werden und von der oben genannten Befreiung zu profitieren, muss der Investor eine besondere Genehmigung der Stellen für die Sonderwirtschaftszonen erlangen.

 

Sonderwirtschaftszonen in der Woiwodschaft Lublin

Auf dem Gebiet der Woiwodschaft Lublin gibt es 4 Sonderwirtschaftszonen (SWZ):

• “Starachowice” SWZ

• Euro-Park Mielec SWZ

• Tarnobrzeg Europark WISŁOSAN SWZ

• Pommersche SWZ,

einschließlich 18 Sub-Zonen (SSWZ) von den SEZ:

 

• Eine innerhalb der “Starachowice” SWZ:

  1. Puławy 119.31 ha

• Sieben innerhalb der Tarnobrzeg Europark WISŁOSAN SWZ:

2. Łuków 40.52 ha

3. Tomaszów Lubelski 10.56 ha

4. Janów Lubelski 36.41 ha

5. Kraśnik 23.48 ha

6. Horodło 5.30 ha

7. Ryki 4.46 ha

8. Radom – die Poniatowa Gemeinde 7.7 ha

• Neun innerhalb der Euro-Park Mielec SWZ:

9. Radzyń Podlaski 7.62 ha

10. Rejowiec Fabryczny 27.10 ha

11. Lubartów 19.78 ha

12. Lublin 118.08 ha

13. Chełm 20.62 ha

14. Zamość 53.52 ha

15. Międzyrzec Podlaski 8,93 ha

16. Kraśnik 2,29 ha

17. Krasnystaw 2,62 ha

• Eine Subzone innerhalb der Pommersche SWZ:

18. Biała Podlaska 96 ha

Bedingungen für eine gewerbliche Tätigkeit innerhalb einer SWZ sind folgende:

■ die Höhe der Investitionssumme muss mindestens 100.000 EUR betragen,
■ der Eigenanteil des Unternehmens muss mind. 25 % betragen,
■ die Investition muss mind. fünf Jahre nach Abschluss der Investition (drei Jahre bei kleinen und mittleren Unternehmen) aufrechterhalten werden,
■ die neu geschaffenen Arbeitsplätze müssen mind. fünf Jahre nach Abschluss der Investition (drei Jahre bei kleinen und mittleren Unternehmen) erhalten bleiben.

Die Befreiung von der Körperschaftssteuer hängt von der Unternehmensgröße ab und beträgt entsprechend:

  • 70% - Mikro- and kleine Unternehmen,
  • 60% - mittlere Unternehmen,
  • 50% - grosse Unternehmen.

Ist ein Unternehmer an einer Investition an einem bestimmten Ort interessiert, der derzeit außerhalb einer SWZ liegt, ist es (unter besonderen Bedingungen) möglich, diesen Ort in eine SWZ zu integrieren.

Die Prozedur dauert von sechs bis neun Monaten und startet nach Einreichung des Antrags. Die bewilligte Befreiung von der Körperschaftssteuer kann vom Investor bis zum Ende des Bestehens der jeweiligen SWZ genutzt werden (derzeit 31.12.2026). Eine Körperschaftssteuerbefreiung gilt nur für Gewinne, die aus Tätigkeiten innerhalb der SWZ erwirtschaftet wurden.

In der SWZ-Genehmigung muss der Investor den Investitionsaufwand, die beabsichtigte Beschäftigungszahl, das Datum der Aufnahme der Tätigkeit und die Fristen zur Erfüllung aller in der Genehmigung genannten Bedingungen angeben. Die Genehmigung ist gewöhnlich bis zum Ende des Bestehens der Sonderwirtschaftszone gültig.

Es dauert zwischen zwei und vier Monaten, alle Anforderungen zu erfüllen, die zur Erlangung einer SWZ-Genehmigung notwendig sind und ein Gewerbe zu betreiben, das zur Befreiung von der Körperschaftssteuer
berechtigt ist. Die Verwaltung der Sonderwirtschaftszone erhebt eine jährliche Gebühr für die Verwaltungskosten der SWZ.

 

Quelle: eigene Bearbeitung, Ratgeber für Investoren - Polen. Hinweise zur Führung der Geschäftstätigkeit. PAIiIZ, JP Weber, 2015